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Inglourious Basterds
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Inglourious Basterds (absichtliche Falschschreibung fĂźr englisch Inglorious Bastards âUnrĂźhmliche Mistkerleâ) ist ein US-amerikanisch-deutscher kontrafaktischer Kriegsfilm von Quentin Tarantino. Der Film erschien am 20. August 2009 in den Kinos und war bis zum Erscheinen von Django Unchained im Jahr 2012 Tarantinos finanziell grĂśĂter Erfolg.
Contents
⢠Handlung
⢠Produktion
⢠Besetzung
⢠Dreharbeiten
⢠Finanzierung
⢠Regie
⢠Musik
⢠Dokumentarfilme
⢠Cameo-Auftritte
⢠Titelschriftzug
⢠Deutsche Fassung
⢠Rezeption
⢠Kritiken
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Handlung
Kapitel 1: Es war einmal im von Nazis besetzten Frankreich
1941: Der Hof des Milchbauern Perrier LaPadite wird von Hans Landa, einem âOberst der SSâ,cite-ref-3[3] einer Inspektion unterzogen. Der auf das Auffinden von versteckten Juden spezialisierte Landa vermutet, dass der Bauer die seit der deutschen Besetzung Frankreichs verschwundene jĂźdische Familie Dreyfus â Milchbauern aus der Nachbarschaft â versteckt. In einem zunächst sehr hĂśflichen, im weiteren Verlauf aber immer perfideren Gespräch erweckt Landa beim Bauern die Angst, er wisse genau Bescheid. Gleichzeitig bietet Landa ihm an, seine Familie zu verschonen und darĂźber hinaus sogar zu belohnen, wenn er kooperiere. SchlieĂlich verliert der Bauer die Fassung und verrät das Versteck der Familie. Daraufhin erĂśffnen Landas SS-Männer das Feuer auf die unter den FuĂbodendielen kauernde Familie. Als einzige Ăberlebende lässt Landa die Tochter Shosanna entkommen.
Kapitel 2: Inglourious Basterds
In einer britischen Kaserne stellt der von Jim Bridger und Indianern abstammende Lieutenant Aldo Raine eine jĂźdische Kampftruppe zusammen. Diese wird hinter den feindlichen Linien in Frankreich abgesetzt, um so viele âNazis in Uniformâ wie mĂśglich zu tĂśten. Lieutenant Raine verlangt seinen Männern zusätzlich ab, die Leichen nach der Vorgehensweise seiner indianischen Vorfahren zu skalpieren. Der Einheit gelingt die Landung, die Männer beginnen, das deutsche Heer durch Guerilla-Aktionen zu dezimieren, und begehen dabei zahlreiche Kriegsverbrechen, was ihnen unter den deutschen Soldaten den Namen Basterds einbringt. Um Berichte ihrer Taten und damit die Furcht vor den Basterds zu verbreiten, lassen sie einige Soldaten am Leben; Lieutenant Raine ritzt diesen jedoch vorher ein Hakenkreuz in die Stirn, um sie fĂźr immer als Nazis zu kennzeichnen, auch wenn sie ihre Uniform ablegen sollten.
Kapitel 3: Deutscher Abend in Paris
1944: Shosanna Dreyfus betreibt unter dem Decknamen Emmanuelle Mimieux ein Kino in Paris. Shosanna und ihr dunkelhäutiger franzÜsischer Angestellter und Liebhaber Marcel haben das leerstehende Kino vor den Flammen gerettet. Die Geschichte, dass das Kino von Shosannas Tante vererbt sei, dient als Tarnung gegenßber den Nazis. Sie erweckt das Interesse des an Kinofilmen interessierten deutschen Scharfschßtzen Fredrick Zoller. Dieser ist zu Ruhm gelangt, indem er, von seiner Truppe abgeschnitten, von einem Glockenturm aus 250 feindliche Soldaten im Laufe von drei Tagen erschossen hat, bevor sich die verbliebenen 50 Soldaten zurßckzogen. Dies wurde als deutscher Propagandafilm Stolz der Nation mit Zoller in der Hauptrolle verfilmt und soll nun in Paris uraufgefßhrt werden.
Zoller ßberredet Goebbels, die im Ritz geplante Urauffßhrung in Emmanuelles Kino zu verlegen. Als diese erfährt, dass Hans Landa (als Chef fßr die Sicherheit) und weitere hohe Nazis anwesend sein werden, fasst sie den Entschluss, zusammen mit Marcel das Kino während der Vorfßhrung in Brand zu setzen, um alle Anwesenden zu tÜten.
Kapitel 4: Operation Kino
Der britische Lieutenant Hicox erhält vom Alliierten Oberkommando den Befehl, sich den Basterds anzuschlieĂen und sich mit der deutschen Schauspielerin Bridget von Hammersmark, die als Agentin fĂźr die Alliierten arbeitet, zu treffen. Sie arbeiten den Plan aus, dass sich von Hammersmark, Hicox und die beiden deutschen Mitglieder der Basterds Zugang zu der Premiere in Shosannas Kino verschaffen sollen, um dieses mitsamt dem anwesenden Adolf Hitler in die Luft zu sprengen. Bei ihrem Treffen im Kellergeschoss einer franzĂśsischen Taverne werden sie jedoch vom anwesenden SS-SturmbannfĂźhrer Hellstrom enttarnt. Es kommt zu einer SchieĂerei, in der alle Anwesenden auĂer von Hammersmark und einem deutschen Soldaten namens Wilhelm sterben. Von Hammersmark wird jedoch angeschossen. Nachdem der deutsche Soldat, zunächst von Aldo Raine beruhigt, seine Waffe weggelegt hat, erschieĂt ihn von Hammersmark. FĂźr die Operation Kino wird nun eine neue, jedoch schwächere Tarnung erstellt, und zwar von von Hammersmarks neuer Begleitung in Form eines italienischen Filmstabs, der aus Raine, Donowitz und Ulmer, einem weiteren Basterd, besteht. Unterdessen stellt Landa in der Taverne einen Damenschuh sowie ein Autogramm auf einem Taschentuch der von Hammersmark sicher, um welches Soldat Wilhelm sie gebeten hatte. Beides weist auf sie als feindliche Agentin hin, da sie sich nicht unter den Toten befindet.
Kapitel 5: Die Rache des Riesengesichts
Shosanna hat ihre Vorbereitungen fĂźr die Brandstiftung in ihrem eigenen Kino abgeschlossen und betritt den Vorraum des Kinos. Die Basterds erscheinen, als italienischer Filmstab getarnt, zusammen mit Bridget auf der Premierenfeier. Zwei der Basterds, den âBärenjudenâ Donowitzcite-ref-4[4] und Omar, schickt Landa auf ihre Sitzplätze, während Raine und Bridget von Landa in der Vorhalle festgehalten werden. Denn er hat â gut italienisch sprechend â die angeblichen Italiener inzwischen enttarnt. Nachdem Landa Bridget im BĂźro des Kinos offen des Verrats beschuldigt hat, erwĂźrgt er sie und lässt Raine sowie Utivich gefangen nehmen. Landa unterbreitet Raine ein Angebot: Er sieht durch die Landung der Alliierten in der Normandie das Ende des Kriegs kommen und lässt den beiden im Kino verbliebenen Basterds freie Hand fĂźr die DurchfĂźhrung des Attentats. Im Gegenzug fordert er Amnestie fĂźr die von ihm begangenen Verbrechen sowie materielle GĂźter und neben der US-amerikanischen StaatsbĂźrgerschaft die Medal of Honor. In der Geschichtsschreibung soll später vor allem er als Initiator der Operation Kino und Beender des Zweiten Weltkriegs gelten. Das Alliierte Oberkommando stimmt Ăźber Funk den Forderungen zu. AnschlieĂend fahren Landa, sein Funker, Raine und Utivich zur Front, wo sich Landa offiziell ergeben will.
Im Kino hat die Premiere begonnen. Marcel verbarrikadiert die Ausgänge des Kinosaals. Während der Vorstellung geht Zoller zum Projektorraum zu Shosanna, um erneut einen privaten Kontakt zu ihr zu finden. Um ihr Vorhaben nicht zu gefährden, schieĂt sie ihn nieder, wird dann aber von Zoller kurz vor seinem Tod ebenfalls erschossen. Unterdessen wird der Propagandafilm durch eine hinzugeschnittene GroĂaufnahme von Shosannas Gesicht unterbrochen. In dieser Szene enthĂźllt sie ihre jĂźdischen Wurzeln und gibt Marcel den Auftrag, das Kino anzuzĂźnden, was dieser dann auch tut, indem er mit dem leicht entzĂźndbaren Archiv an Nitrofilmrollen des Kinos die Leinwand zum Brennen bringt. Während unter den Gästen Panik ausbricht, stĂźrmen die zwei im Kino verbliebenen Basterds die Loge, erschieĂen Hitler, Goebbels sowie weitere Regierungsmitglieder und feuern anschlieĂend mit den Maschinenpistolen der zuvor getĂśteten Wachen auf die im Zuschauerraum eingeschlossenen Gäste. In den Rauch des Feuers wird noch immer das Gesicht Shosannas projiziert, das von der jĂźdischen Rache an den Nazis kĂźndet. AnschlieĂend explodieren die Sprengsätze der Basterds, und das gesamte Kino wird zerstĂśrt.
Unterdessen erreichen Raine und Landa die Front. Landa und sein Funker ergeben sich wie geplant, Raine erschieĂt jedoch den Funker und lässt ihn von Utivich skalpieren. Da er Landa nicht ungeschoren davonkommen lassen will, ritzt er auch ihm als dauerhaftes Schandmal ein Hakenkreuz in die Stirn. Mit dieser Szene endet der Film.
Produktion
Entstehungsgeschichte
Ende der 1990er Jahre bis Anfang 2000 verfasste Autorenfilmer Quentin Tarantino mehrere DrehbĂźcher, darunter Inglourious Basterds. Der Film sollte im Zweiten Weltkrieg spielen. Im Oktober 2001 gab Tarantino erste Einblicke in das Drehbuch: âEs ist mein Haufen-von-Kerlen-mit-einer-Mission-Film. Es ist meine Version von Das dreckige Dutzend, Agenten sterben einsam und Die Kanonen von Navarone.âcite-ref-5[5] Eine weitere Inspiration war Hitler â Dead or Alive, ein amerikanischer Propagandafilm aus dem Jahre 1942, in dem Hitler (gespielt vom Schauspieler Bobby Watson) wie in Inglourious Basterds ein vorzeitiges fiktives Ende findet.cite-ref-6[6]
Anfänglich war der Film als Western vorgesehen, entwickelte sich jedoch zu einer Art von Zwei glorreiche Halunken aus dem Zweiten Weltkrieg im von Nazis besetzten Frankreich. Der Inhalt wurde erneut geändert, und Tarantino sah fßr kurze Zeit als zentralen Bestandteil des Films zwei Einheiten der US Army vor.cite-ref-back-7-0[7]
Michael Madsen, der schon in Tarantinos Reservoir Dogs und Kill Bill gespielt hatte, sollte eigentlich eine Hauptrolle in Inglourious Basterds spielen, dessen Erscheinen fßr 2004 angesetzt war.cite-ref-8[8] 2002 hatte Tarantino bereits drei Drehbßcher nahezu fertiggestellt, als er behauptete, der Film sei eine seiner besten Autorenleistungen, trotzdem finde er zu keinem Ende. Also machte er sich erst einmal daran, mit Uma Thurman den Zweiteiler Kill Bill zu drehen.cite-ref-beijing-9-0[9] Nachdem er dieses Projekt beendet hatte, kßrzte er das Drehbuch zu Inglourious Basterds, das zu diesem Zeitpunkt einen Umfang von 222 Seiten hatte und nach seiner Meinung fßr drei Filme gereicht hätte.cite-ref-10[10] Die 2005er Version handelte von Soldaten, die der Exekution entkommen waren und nun die Alliierten unterstßtzen wollten.cite-ref-11[11]
Um den Film als Italowestern anzulegen, suchte Tarantino nach geeigneten Schauplätzen. Insbesondere war er darauf aus, Teile in einem spanischen Lokal zu drehen, wie man es in dieser Art von Western gewohnt ist, als Gaststätte fĂźr Amerikaner im Niemandsland. Vor allem gefiel ihm daran, dass er bei einem derartigen Film neben Musik von den Andrews Sisters und Ădith Piaf auch musikalische Elemente wie Rap einsetzen kĂśnnte.cite-ref-12[12] Tarantino kĂźndigte an, es werde episch, barbarisch und rassistisch, auf Seiten der Amerikaner ebenso wie auf Seiten der Nazis. Den Film wollte Tarantino in zeitlicher Nähe zum D-Day ansiedeln. Im November 2004 entschied er sich allerdings dafĂźr, das Projekt erneut zurĂźckzustellen. Er begann stattdessen mit der Produktion von Death Proof â Todsicher. Nach der Promotiontour zu Death Proof widmete er sich wieder Inglourious Basterds. Er setzte sich mit der Weinstein Company zusammen, um einen offiziellen Drehbeginn zu vereinbaren.cite-ref-13[13]
Im Juli 2008 entschieden sich Regisseur und Produktionsfirma, den Zeitplan so anzulegen, dass der Film 2009 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes laufen kĂśnnte. Die Weinstein Company willigte ein, den Film mitzufinanzieren und in den Vereinigten Staaten zu vertreiben.cite-ref-14[14] Mit den Universal Pictures wurde ausgehandelt, dass sie mit ihrem neu gegrĂźndeten International Studio den Rest finanzieren und den Film international vermarkten wĂźrden.cite-ref-universal-15-0[15]cite-ref-dgap-news-16-0[16] Einen Teil der Produktionskosten Ăźbernahm die Firma Zehnte Babelsberg Film, ein Tochterunternehmen der Studio Babelsberg AG.cite-ref-op-marburg-17-0[17]
Ende Juli 2008 reiste Quentin Tarantino zu Vorbereitungen nach Berlin. Seine Anwesenheit bewirkte groĂes mediales Interesse; so warteten beispielsweise stets mehrere Paparazzi vor seinem Hotel, und die Zeitungen berichteten fast täglich von neuen Spekulationen Ăźber Film und Darsteller.cite-ref-s-ddeutsche-18-0[18] Eine feste Darstellerliste gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, bestätigt waren lediglich Brad Pitt, Eli Roth und B. J. Novak.
Das Drehbuch vom 2. Juli 2008 tauchte im August 2008 im Internet auf. Dass es sich dabei um das Original handelte, wurde offiziell weder bestätigt noch dementiert. Die SĂźddeutsche Zeitung und das New York Magazine gingen jedoch davon aus, dass es sich nur um das Original handeln kĂśnne: âSchon der Rhythmus der Sprache, die einzigartig verdrehte und doch unwiderstehliche Logik der Dialoge, der Humor in den Regieanweisungen â hach, es ist unverkennbar, Tarantino, wie er leibt und lebt.âcite-ref-s-ddeutsche-18-1[18]cite-ref-19[19] Das Skript wurde später als Taschenbuch verĂśffentlicht.cite-ref-20[20] Der Drehbuchtitel Inglourious Basterds variiert in der Schreibweise den Titel von Enzo G. Castellaris Film Ein Haufen verwegener Hunde (The Inglorious Bastards), der Tarantino inspirierte.cite-ref-spiegel-21-0[21]cite-ref-22[22]cite-ref-23[23] Castellari und dessen damaliger Hauptdarsteller Bo Svenson treten in Tarantinos Film in Gastrollen auf.
Inglourious Basterds wurde als erster Wettbewerbsbeitrag fĂźr das Filmfestival von Cannes eingereicht und dort am 20. Mai 2009 gezeigt. Bei der Premiere sorgten Besucher wie Sharon Stone, Robert Pattinson, Ornella Muti, Dita Von Teese und Paris Hiltoncite-ref-24[24] dafĂźr, dass wegen des enormen Andrangs selbst âhoch akkreditierte Journalisten nicht mehr ins Kino kamenâ.cite-ref-25[25] Die Deutschland-Premiere fand am 28. Juli 2009 in Berlin statt, bevor der Film am 20. August 2009 in einer im Vergleich zur Cannes-Version um sechs Minuten verlängerten Version offiziell in die deutschen Kinos kam. In derselben Woche erschien der Film auch in zahlreichen anderen Ländern. Im deutschen Free-TV war der Film erstmals am 1. Mai 2012 ab 22:25 Uhr bei RTL zu sehen.cite-ref-26[26]cite-ref-27[27]
Besetzung
Die ersten Castings fĂźhrte Quentin Tarantino im Juli 2008 durch. Dabei sickerte durch, dass er Brad Pitt als Lieutenant Aldo Raine und Leonardo DiCaprio als Hans Landa besetzen wollte. Am 15. Juli 2008 traf Tarantino Brad Pitt in Frankreich und konnte ihn von der Hauptrolle Ăźberzeugen.cite-ref-28[28] Eli Roth, der schon eine kleine Rolle in Tarantinos Death Proof â Todsicher spielte, bekam die Rolle des Sgt. Donnie Donowitz und war somit einer der ersten fĂźr den Film verpflichteten Schauspieler.cite-ref-pitt-29-0[29]
Einen Monat später wurde Mike Myers als Darsteller des britischen Generals Ed Fenech bekanntgegeben, die Besetzung DiCaprios wurde hingegen dementiert, da Tarantino fĂźr seine Rolle einen deutschsprachigen Schauspieler bevorzugte.cite-ref-deck-30-0[30] Weiter bemĂźhte sich der Regisseur um die Verpflichtung von Nastassja Kinski und David Krumholtz.cite-ref-31[31] Auch Adam Sandler wurde das Skript vorgelegt; dieser musste jedoch ablehnen, da sich die Dreharbeiten mit seinen anderen Projekten Ăźberschnitten.cite-ref-32[32] B. J. Novak unterzeichnete fĂźr die Rolle des jĂźdischen Soldaten Utivich. Durch Simon Pegg und Samm Levine sollte der Cast erneut ergänzt werden.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34] Pegg musste das Angebot jedoch wenig später wieder ausschlagen, weil sich die Dreharbeiten des Films Paul â Ein Alien auf der Flucht von Greg Mottola mit denen von Inglourious Basterds Ăźberschnitten.cite-ref-35[35] Stattdessen kam der deutsch-irische Schauspieler Michael Fassbender fĂźr die Rolle des Lieutenant Archie Hicox in Frage.cite-ref-36[36]
Während der Filmfestspiele 2008 in Venedig gab Diane Kruger bekannt, sie habe am 27. August 2008 erfahren, dass sie âin Tarantinos nächstem Film mit Brad Pitt spielen werdeâ.cite-ref-37[37] Eigentlich war Nastassja Kinski fĂźr die Rolle vorgesehen.cite-ref-tarantino-gets-his-french-girl-38-0[38] Ăberraschend sei das Angebot fĂźr Kruger gewesen, da die Rolle âetwas ganz anderesâ sei âals das, was [sie] bisher gemacht habeâ in ihrer Schauspielkarriere.cite-ref-39[39] Das Casting habe sich fĂźr Kruger schwierig dargestellt, denn Tarantino habe âalle vorsprechen lassen, [âŚ] mich wollte er aber nicht vorsprechen lassen, weil er mich in einem Film gesehen hatte, der ihm nicht gefiel. [âŚ] Tatsächlich war der einzige Grund, warum er mich vorsprechen lieĂ, dass irgendwann niemand mehr da war, der noch wollteâ, so dass Kruger auf eigene Kosten von New York nach Deutschland flog, um Tarantino beim Casting zu treffen.cite-ref-40[40]
Anfang September 2008 wurde der fĂźr die Darstellung meist dunkler Charaktere bekannte Ăsterreicher Christoph Waltz engagiert. Seine Figur des SS-StandartenfĂźhrers Hans Landa war die zweite AnkĂźndigung einer groĂen Hauptrolle im Film nach Brad Pitt. Die Figur war der bisherige HĂśhepunkt seiner Schauspielerkarriere, Waltz sollte als einziger Darsteller dieses Films vielfach preisgekrĂśnt werden.cite-ref-41[41]
Ebenfalls am 2. September 2008 lieà Tarantino Daniel Brßhl und Til Schweiger, der im Vorfeld bereits mit dem Film in Verbindung gebracht worden und zu Castings erschienen war, als weitere Besetzung bekanntgeben.cite-ref-tarantino-gets-his-french-girl-38-1[38] Schweiger war die fßnfte deutschsprachige Schauspielerverpflichtung fßr den Film und auch ein weiteres Aushängeschild der deutschen Schauspielriege.cite-ref-42[42] Schweiger spielt einen brutalen, ehemaligen deutschen Feldwebel unter den Basterds. Brßhl spielt als Fredrick Zoller einen kulturinteressierten, hochdekorierten deutschen Soldaten.cite-ref-die-welt-43-0[43] Dabei handelt es sich um die Rolle, fßr die auch Leonardo DiCaprio im Gespräch gewesen war.cite-ref-rp-44-0[44]
Samuel L. Jackson, der schon in Pulp Fiction und Jackie Brown mit Tarantino gearbeitet und einen Cameo-Auftritt in Kill Bill â Volume 2 hatte, interessierte sich fĂźr die Rolle des einzigen Schwarzen im Film. Die besagte Figur, Marcel, ist ein FilmvorfĂźhrer, der jedoch ausschlieĂlich franzĂśsisch spricht.cite-ref-45[45] Die Rolle wurde daher an Jacky Ido vergeben. Jackson wirkte schlieĂlich als Off-Erzähler im Film mit.
Am 20. September 2008 fand in Babelsberg ein Massencasting fĂźr mehrere Tausend Komparsen statt. Gesucht wurde vor allem nach blonden Männern zwischen 20 und 45 mit militärischer Erfahrung oder Amputationen. Das etwas ungewĂśhnliche Profil, dem ein Teil der Kleindarsteller entsprechen sollte, lĂśste keine Proteste oder negative Reaktionen aus, denn es sei âin Ordnung. Im Krieg fallen nun mal GliedmaĂen und KĂśpfe abâ.cite-ref-46[46]cite-ref-der-tagesspiegel-47-0[47] Quentin Tarantino selbst war beim Massencasting nicht anwesend und beschäftigte sich mit mĂśglichen Darstellern fĂźr wichtigere Rollen. Bei einem Casting kam er so zu der Berlinerin Jana Pallaske, fĂźr die er eigens eine Rolle schrieb.cite-ref-48[48] Am 27. September 2008 bewarben sich 2800 Frauen und Männer beim zweiten und letzten Massencasting um Komparsenrollen.cite-ref-49[49]
Ende September 2008 wurden mit August Diehl, Gedeon Burkhard, Christian Berkel, Arndt Schwering-Sohnrey und Sylvester Groth weitere deutsche Schauspieler gecastet.cite-ref-50[50] Berkel spielte 2005 in Der Untergang sowie 2008 in Operation WalkĂźre â Das Stauffenberg-Attentat bereits in Zweite-Weltkrieg-Filmen.cite-ref-rp-44-1[44] Groth, der Joseph Goebbels verkĂśrpert, spielte diese Rolle schon in Mein FĂźhrer â Die wirklich wahrste Wahrheit Ăźber Adolf Hitler. Einige der letzten Bekanntmachungen zur Besetzung waren die Verpflichtungen von Omar Doom (âNateâ in Death Proof â Todsicher), Michael Bacall (âOmarâ aus Death Proof â Todsicher, Lieferant in CSI: Den Tätern auf der Spur, Episode Grabesstille), Julie Dreyfus (âSofie Fataleâ in Kill Bill â Volume 1), Martin Wuttke, Richard Sammel, SĂśnke MĂśhring, Rod Taylor, Denis MĂŠnochet und Cloris Leachman.cite-ref-51[51] Martin Wuttke kam zu seiner Rolle als Hitler durch seine Darstellung in Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui am Berliner Ensemble.cite-ref-spiegel-21-1[21] Insgesamt drehte Tarantino mit 45 deutschen Schauspielern.cite-ref-52[52]
Dreharbeiten
Am 9. September 2008 begannen die Dreharbeiten mit circa 200 Crew-Mitgliedern im sächsischen Hertigswalde nahe Sebnitz.cite-ref-53[53] Wechselhaftes Wetter fĂźhrte jedoch dazu, dass einige in der Sächsischen Schweiz geplante Aufnahmen in das Filmstudio Babelsberg verlagert werden mussten.cite-ref-54[54] Die Dreharbeiten in der Sächsischen Schweiz, wo die Kulisse eines franzĂśsischen Bauernhofes in Sebnitz entstandcite-ref-55[55], dauerten gut eine Woche. In Sachsen wurde auĂerdem noch einen Monat später im 70 Kilometer entfernten GĂśrlitz gedreht.cite-ref-bunte-56-0[56]
Nachdem Tarantino sich bereits im Juli und August 2008 in Berlin aufgehalten hatte, um Darsteller fßr seinen Film zu suchen, legte er sich im September auf einige Schauplätze der Dreharbeiten in Berlin-Brandenburg fest und begann mit den Drehvorbereitungen.cite-ref-57[57] Die ersten Proben fanden am 24. September statt.cite-ref-58[58] Die Dreharbeiten begannen dort am 13. Oktober, als auch Brad Pitt erstmals fßr Tarantino vor der Kamera stand.cite-ref-59[59] Bis zum 22. Oktober wurde unter Ausschluss von Publikumsverkehr im Fort Hahneberg in Spandau gedreht.cite-ref-60[60]
Anfang August hielt sich Tarantino bereits in GĂśrlitz auf, um Drehorte fĂźr den Film zu suchen,cite-ref-62[62] Ende September traf er sich mit dem OberbĂźrgermeister, Joachim Paulick. Er âwill hier drehen, es ist ein wundervoller Ortâ, gab er bekannt und legte sich auf Filmkulissen am GĂśrlitzer Untermarkt und dem Schlesischen Museum fest.cite-ref-63[63] Am 1. November begannen die Dreharbeiten vor dem âprächtigen Stadtpanoramaâ.cite-ref-bunte-56-1[56] Die Altstadt von GĂśrlitz, das mit 3.500 denkmalgeschĂźtzten Gebäuden grĂśĂte Flächendenkmal in Deutschland, war schon in internationalen Produktionen wie In 80 Tagen um die Welt und Der Vorleser zu sehen. Sie bot sich als Drehort an, da es dort wenige moderne Bauten und wenig Leuchtreklame oder auffällige Schilder an den Häusern gibt.cite-ref-fas-64-0[64] Neben Berlin und Sachsen wurde am 19. Dezember 2008 an einem Tag in Paris gedreht.cite-ref-op-marburg-17-1[17]
Die meisten Drehtage fanden jedoch, fĂźr Tarantino untypisch, in Studios statt. Der Ăźberwiegende Teil der Dreharbeiten fand in den Ateliers und dem Freigelände des Studio Babelsberg in Potsdam statt, so unter anderem in der AuĂenkulisse Berliner StraĂe und in der Marlene-Dietrich-Halle, in denen u. a. das im Film explodierende Pariser Kino entstand.cite-ref-65[65]
Die Dreharbeiten wurden am 10. Februar 2009 beendet.cite-ref-66[66] Nach dem Dreh der letzten Szene zum Film verlieĂ Tarantino abrupt das Filmset. Dazu sagte er selbst: âIch bin einfach ein sehr emotionaler Mensch und nicht besonders gut darin, auf Wiedersehen zu sagen.âcite-ref-s-dkurier-67-0[67]
Finanzierung
Die Produktionskosten des Films betrugen 70 Millionen Dollar. Eine annähernd so hohe Summe wurde am Startwochenende an den Kinokassen eingenommen.cite-ref-68[68] Aus dem Deutschen FilmfÜrderfonds erhielt Inglourious Basterds 6,8 Millionen Euro.cite-ref-fonds-69-0[69] Das Medienboard Berlin-Brandenburg fÜrderte mit 600.000 Euro die Produktion.cite-ref-70[70] Die Mitteldeutsche MedienfÜrderung steuerte 300.000 Euro bei.cite-ref-71[71]
Regie
In seinen Filmen kombinierte Tarantino bisweilen verschiedene Genres. Zum ersten Mal drehte er mit Inglourious Basterds einen Kriegsfilm. Der Regisseur selbst versteht den Film als âeine Spur Reservoir Dogs, ein Spritzer True Romance und ein paar Tropfen Pulp Fictionâ.cite-ref-72[72]
Eli Roth fĂźhrt neben seiner Schauspielrolle Gastregie in dem Film. 2007 filmte er schon den Trailer Thanksgiving zum Double Feature Grindhouse von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino. In Inglourious Basterds inszeniert er das Film-im-Film-Segment Stolz der Nation, einen nationalsozialistischen Propagandafilm, der Fredrick Zoller als erfolgreichsten ScharfschĂźtzen der Wehrmacht verherrlicht.
Zu Stolz der Nation wurde am 11. September 2009 eine Mockumentary, ein angebliches Making-of, verĂśffentlicht. Eli Roth bezieht als angeblicher Regisseur der 1940er Jahre Stellung zum Film, ebenso Daniel BrĂźhl sowie weitere Schauspieler aus dem Film.cite-ref-73[73]
Musik
FĂźr die Auswahl des Soundtracks zum Film ist unter anderem Paul Aulicino verantwortlich. Ennio Morricone, zu dessen berĂźhmtesten Arbeiten die Musik zu Western wie Spiel mir das Lied vom Tod und Zwei glorreiche Halunken zählen, sollte der eigentliche Komponist des Films werden. Es wäre das erste Mal gewesen, dass Tarantino fĂźr die Filmmusik einen professionellen Komponisten beauftragt hätte; hatte er doch zuvor noch behauptet, âdass er niemals neu komponierte Musik fĂźr einen seiner Filme verwenden wolleâ.cite-ref-74[74] Bisher stellte er die Musik selbst zusammen beziehungsweise engagierte Robert Rodriguez fĂźr Kill Bill â Volume 2. Morricones Musik war schon in Kill Bill zu hĂśren, wurde jedoch nicht speziell fĂźr den Film komponiert â ebenso wie die acht Werke, die in diesem Film von ihm zu hĂśren sind.cite-ref-75[75]cite-ref-76[76] Da er während der Dreharbeiten seinen 80. Geburtstag feierte, lehnte er den Auftrag aus ZeitgrĂźnden ab,cite-ref-77[77] wodurch Tarantino wieder zu der Aussage kam, jemanden fĂźr die Musik seines Filmes zu engagieren, sei âabgeschmacktâ.cite-ref-s-dkurier-67-1[67] Der offizielle Soundtrack umfasst 14 Titel und erschien in Deutschland am 14. August 2009. Neben CD- und Vinylausgaben ist die Zusammenstellung auch als Download erschienen.
| Nr. | Titel | KĂźnstler | Originalfilm |
|---|---|---|---|
| 1 | The Green Leaves of Summer | Dimitri Tiomkin | Alamo (1960) |
| 2 | The Verdict | Ennio Morricone | Der Gehetzte der Sierra Madre |
| 3 | Lâincontro Con La Figlia | Ennio Morricone | Ringo kommt zurĂźck |
| 4 | White Lightning | Charles Bernstein | Der Tiger hetzt die Meute (1973) |
| 5 | Il Mercenario (Reprisa) | Ennio Morricone | Die gefĂźrchteten Zwei |
| 6 | Slaughter | Billy Preston | Slaughter |
| 7 | Algiers, November 1954 | Ennio Morricone & Gillo Pontecorvo | Schlacht um Algier |
| 8 | The Surrender (La resa) | Ennio Morricone | Der Gehetzte der Sierra Madre |
| 9 | One Silver Dollar (Un Dollaro Bucato) | Gianni Ferrio | Ein Loch im Dollar |
| 10 | Bath Attack | Charles Bernstein | The Entity |
| 11 | Davon geht die Welt nicht unter | Zarah Leander | Die groĂe Liebe (1942) |
| 12 | The Man with the Big Sombrero | June Havoc | Hi Diddle Diddle |
| 13 | Ich wollt ich wär ein Huhn | Lilian Harvey & Willy Fritsch | Glßckskinder |
| 14 | Titelsong aus Katanga | Jacques Loussier | Katanga |
| 15 | Cat People (Putting Out Fire) | David Bowie | Katzenmenschen (1982) |
| 16 | Mystic and Severe | Ennio Morricone | Von Mann zu Mann (1967) |
| 17 | The Devilâs Rumble | Mike Curb / The Arrows | Devilâs Angels |
| 18 | Zulus | Elmer Bernstein | Die letzte Offensive |
| 19 | Tiger Tank | Lalo Schifrin | StoĂtrupp Gold |
| 20 | Un Amico | Ennio Morricone | Die perfekte Erpressung |
| 21 | Eastern Condors | Sherman Chow Gam-Cheung | Dung fong tuk ying |
| 22 | Rabbia e Tarantella | Ennio Morricone | Allonsanfan (1974) |
Hintergrund und Geschichte
Dokumentarfilme
Die kanadische Fernsehdokumentation The Real Inglorious Bastards (2012) der Regisseurin Min Sook Lee berichtet von realen Anti-Nazi-Kämpfern. Zwei Emigranten aus Deutschland und den Niederlanden waren ausgebildete OSS-Agenten des Kriegsministeriums der USA und organisierten zusammen mit einem desertierten Ăśsterreichischen Offizier der Wehrmacht die sogenannte âOperation Greenupâ, bei der unter anderem Anschläge auf 26 ZĂźge durchgefĂźhrt wurden.cite-ref-78[78] Ăhnlich wie am Ende des Films SS-StandartenfĂźhrer Hans Landa (Christoph Waltz) seine Waffen Aldo Raine (Brad Pitt) aushändigt und sich als Gefangener ergibt, verhielt sich auch der Gauleiter von Tirol-Vorarlberg Franz Hofer gegenĂźber dem OSS-Spion Frederick âFredâ Mayer. Dieser war ein emigrierter, deutschstämmiger jĂźdischer Amerikaner, der 1921 in Deutschland geboren wurde und als Spion/Soldat den âReal Inglorious Bastardsâ angehĂśrte. Nach Verhaftung durch die Nazis wurde er von diesen gefoltert, indem er kopfĂźber aufgehängt und ausgepeitscht wurde. Er sollte Spione und VerbĂźndete verraten, widerstand jedoch. Ein Stabsarzt, der den zuständigen Gauleiter gut kannte, befreite ihn aus der Zelle. Er hatte ihm kurz zuvor das Leben gerettet, da er sich bemĂźhte, die Folter zu beenden.cite-ref-79[79] In einem groĂen Zimmer saĂen ranghohe Nazi-Offiziere gerade an einer Tafel und aĂen, darunter auch Franz Hofer. Er hatte von Hitler den Auftrag erhalten, Innsbruck zu einer Festung auszubauen und bis zum letzten Mann zu verteidigen. Von diesem Vorhaben konnte ihn schlieĂlich Fred Mayer abbringen und dazu Ăźberreden, sich zu ergeben. Ăhnlich wie im Film Ăźbergab Hofer seine Waffen an den OSS-Agenten Frederick Mayer und wurde sein Gefangener, noch bevor die amerikanischen Truppen am Schauplatz eintrafen.
Die Dokumentation Killing Nazis (2013), die sich ebenfalls auf Inglourious Basterds bezieht, stellt einen aus Ăsterreich stammenden jĂźdischen Emigranten vor, der der Hagana angehĂśrte und kurz nach Kriegsende zusammen mit anderen ausgebildeten Kämpfern Ăśsterreichische SS- und GestapoangehĂśrige hinrichtete.cite-ref-80[80]
Filmische Anspielungen
Das Kapitel 1 spielt durch die Einleitung mit Ennio-Morricone-Musik und der Zeile âOnce Upon A Time in Nazi-Occupied Franceâ (âEs war einmal im Nazi-besetzten Frankreichâ) auf den Italo-Western Spiel mir das Lied vom Tod an, dessen englischer Originaltitel âOnce Upon a Time in the Westâ lautet.cite-ref-81[81]
Die Pfeife, die Oberst Landa im Kapitel 1 in dem Moment aus dem Mund nimmt, als der Milchbauer anfängt, die Nerven zu verlieren, ist eine Calabash aus einem s-fĂśrmigen KĂźrbis mit gelber Oberfläche und einem Einsatz aus Meerschaum, wie Sherlock Holmes sie berĂźhmt gemacht hat. Landa bezeichnet sich später auch als âDetektivâ. Oberst Landa spricht im Film etliche âHandlangerâ der Deutschen, deren Namen ihm nicht geläufig sind, einfach mit dem klischeehaften altdeutschen Namen Hermann an.
Laut einem Artikel von Hanns-Georg Rodek in Die Weltcite-ref-die-welt-43-1[43] spielte Quentin Tarantino bei verschiedenen Namen auf historische Vorbilder an: Aldo Raine sei vom Typ und Namen an den Hollywood-Schauspieler der fĂźnfziger Jahre, Aldo Ray, angelehnt. Der Name von Raines Rekrut Corporal Wilhelm Wicki leite sich von dem Ăśsterreichisch-schweizerischen Schauspieler und Regisseur Bernhard Wicki ab. Feldwebel Hugo Stiglitz spiele auf den gleichnamigen mexikanischen Schauspieler an. Die Figur Fredrick Zoller imitiere das Leben von Audie Murphy. Der Name Donnie Donowitz spiele auf Lee Donowitz aus True Romance an, und der Name von General Ed Fenech sei eine Anspielung auf die Schauspielerin Edwige Fenech. Der italienische Tarnname Antonio Margheriti, der im letzten Kapitel Verwendung findet, ist eine direkte Hommage an den italienischen Regisseur gleichen Namens, der von den 1960er bis 1990er Jahren zahlreiche B-Movies in unterschiedlichen Genres, darunter auch einige SĂśldnerfilme, drehte.
Da sich Tarantino in einem Stern-Interviewcite-ref-stern-82-0[82] als Fan deutscher Kinoproduktionen der 1960er Jahre bezeichnet hat, ist auch das Auftauchen der Namen Winnetou und Edgar Wallace beim âWer bin ichâ-Spiel in der Tavernen-Sequenz als Anspielung auf die betreffenden Filmserien zu werten.
Neben diesen Anspielungen gibt es auch zahlreiche Verweise auf die reale damalige Filmwelt. Die Regisseure G. W. Pabst und Leni Riefenstahl finden ebenso Erwähnung wie Komiker Max Linder und Filmstar Danielle Darrieux. In Shosannas Kino läuft Pabsts Die weiĂe HĂślle vom Piz PalĂź, abgelĂśst durch Le Corbeau (dt. Der Rabe) von Henri-Georges Clouzot. Goebbels reagiert allergisch auf die Erwähnung von Lilian Harvey, der Hauptdarstellerin von GlĂźckskinder (engl. Lucky Kids). Pola Negri, Brigitte Helm und Brigitte Horney sowie King Kong mĂźssen beim âWer bin ichâ-Spiel in der Taverne erraten werden. Bei der Premiere von Stolz der Nation ist der deutsche Filmstar Emil Jannings anwesend. Die âMini-Dokuâ Ăźber die leichte Entflammbarkeit von Zelluloid enthält einen Ausschnitt aus Alfred Hitchcocks Sabotage.cite-ref-83[83]
Cameo-Auftritte
Der italienische Regisseur Enzo G. Castellari ist im letzten Kapitel einen kurzen Moment lang zu sehen. Samuel L. Jackson als Erzähler und Harvey Keitel als General am Telefon haben eine Stimmrolle, beide sind mit Tarantino aus frßheren Filmen vertraut.
Tarantinos Hände sind in der Szene zu sehen, in der Bridget von Hammersmark erwĂźrgt wird. Seiner Meinung nach wirke es oft unecht, âwenn jemand in einem Film erwĂźrgt wirdâ. Weiter meinte er dazu: âIch wollte die Szene nicht irgendeinen Stuntman machen lassen. Da geht es um Vertrauen, und ich wollte diese Situation hundertprozentig selbst kontrollieren.âcite-ref-84[84] AuĂerdem ist er in dem Film-in-Film-Segment Stolz der Nation als erster skalpierter Nazi zu sehen.
Alternative Fassungen
Die deutsche und die im britischen Fernsehen gezeigte Fassung ist ca. 50 Sekunden länger als die internationale Version. Die Szene in der Taverne, als die Deutschen Kartenraten spielen und ein Soldat versucht, seine Karte mit der Aufschrift âWinnetouâ zu erraten, ist in der deutschen Version länger. In anderen Ländern ist diese Szene auf Blu-Ray-Disc im Bonusmaterial erhältlich. Die deutsche Kino-, DVD- und BD-Version ist die einzige, in der diese Szene in den Film integriert wurde.cite-ref-86[86]
Da in der deutschen Fassung englische Dialoge ins Deutsche synchronisiert wurden, mussten dabei einige Ănderungen vorgenommen werden. So wurden die Dialoge in der Szene zwischen Aldo Raine, Wilhelm Wicki und dem Gefreiten Butz verändert, da im Original Wicki zwischen Deutsch und Englisch dolmetscht, in der deutschen Fassung jedoch beide Parteien Deutsch sprechen. In einigen franzĂśsischen Dialogen wurde das Wort anglais (âenglischâ) durch allemand (âdeutschâ) ersetzt, beispielsweise in der Szene, in der Landa um Erlaubnis bittet, in die jeweilige Sprache zu wechseln.
In Russland wurden zwei Versionen vertrieben. Die eine wurde als âKinofassungâ betitelt (кинОвоŃŃиŃ); in dieser wurden englische und deutsche Dialoge russisch synchronisiert und die franzĂśsischen und italienischen Dialoge wurden untertitelt. Die zweite Version wurde vom Verleih als âDirectorâs Cutâ bezeichnet (ŃоМиŃŃĐľŃŃĐşĐ°Ń Đ˛ĐľŃŃиŃ); in dieser wurden nur die englischen Dialoge synchronisiert, und die deutschen, italienischen und franzĂśsischen Dialoge wurden analog der US-Fassung untertitelt. Die russische DVD enthält beide Synchronisationen, die russische Blu-Ray-Disc jedoch enthält nur die Synchronisation des âDirectorâs Cutâ.
Titelschriftzug
§ 86a StGB stellt das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in Deutschland unter Strafe, worunter auch Hakenkreuze fallen. Durch den Verweis auf § 86 Abs. 3 StGB gilt das zwar nicht, wenn die Verwendung der Kunst oder âähnlichen Zweckenâ dient. Doch da nicht sicher war, ob z. B. auch die Filmwerbung mit derartigen Kennzeichen unter die Ausnahmeregelung fällt, wollte man kein rechtliches Risiko eingehen. So wurde aus dem Titelschriftzug des Films das Hakenkreuz entfernt, das im Buchstaben âOâ im Original zu sehen ist; auch Hakenkreuze auf Helmen und im besagten Schriftzug auf Werbepostern wurden entfernt.cite-ref-87[87]cite-ref-88[88] Die franzĂśsischen DVD- und BD-Artworks sind identisch bearbeitet, sodass kein Hakenkreuz im Titel erscheint.
Deutsche Fassung
Die deutsche Synchronisation entstand im Auftrag der Berliner Synchron GmbH, unter der Dialogregie von Norman Matt. Das Dialogbuch schrieb Alexander LĂśwe. Deutschsprachige Schauspieler wurden dazu verpflichtet, ihre Rollen in der deutschen Synchronisation zu synchronisieren.
| Figur | Darsteller | Deutscher Sprecher [ 89 ] |
|---|---|---|
| Lieutenant Aldo Raine | Brad Pitt | Tobias Meister |
| SS-StandartenfĂźhrer Hans Landa | Christoph Waltz | Christoph Waltz |
| Lieutenant Archie Hicox | Michael Fassbender | Norman Matt |
| Sgt. Donny Donowitz | Eli Roth | Tobias Kluckert |
| Bridget von Hammersmark | Diane Kruger | Diane Kruger |
| Fredrick Zoller | Daniel BrĂźhl | Daniel BrĂźhl |
| Feldwebel Hugo Stiglitz | Til Schweiger | Til Schweiger |
| Shosanna Dreyfus / Emmanuelle Mimieux | MĂŠlanie Laurent | Emily Behr |
| Cpl. Wilhelm Wicki | Gedeon Burkhard | Gedeon Burkhard |
| Marcel | Jacky Ido | Jacky Ido |
| PFC Smithson Utivich | B. J. Novak | Rainer Fritzsche |
| Omar Ulmer | Omar Doom | Nico Mamone |
| Joseph Goebbels | Sylvester Groth | Sylvester Groth |
| SS-SturmbannfĂźhrer Dieter Hellstrom | August Diehl | August Diehl |
| Perrier LaPadite | Denis MĂŠnochet | Gil Gavois |
| Adolf Hitler | Martin Wuttke | Martin Wuttke |
| Oberfeldwebel Wilhelm | Alexander Fehling | Alexander Fehling |
| General Ed Fenech | Mike Myers | Oliver Rohrbeck |
| Feldwebel Werner Rachtman | Richard Sammel | Richard Sammel |
| Winston Churchill | Rod Taylor | Klaus Sonnenschein |
| Gefreiter Butz | SĂśnke MĂśhring | SĂśnke MĂśhring |
| PFC Hirschberg | Samm Levine | Christoph Banken |
| Kliest (Stimme) | Christian BrĂźckner | Christian BrĂźckner |
| Erzähler (Stimme) | Samuel L. Jackson | Engelbert von Nordhausen |
Rezeption
Kritiken
Der Film stieĂ auf groĂe Resonanz in den Medien. Direkt nach der Premiere in Cannes bezeichnete die BBC Inglourious Basterds als Tarantinos besten Film seit Pulp Fiction; Brad Pitt sei âhervorragendâ. Das Magazin Empire meinte, Inglourious Basterds untergrabe die Erwartungen des Zuschauers an jeder Ecke. Michael Fassbender kĂśnne mit diesem Film zum Star werden. FĂźr Christoph Waltz empfahl Empire gar eine Oscar-Nominierung, zu der es schlieĂlich auch tatsächlich kam und die auch noch mit der Auszeichnung belohnt wurde. Zudem gebe es âzwei oder drei Szenen, die mit allem aus Tarantinos Karriere konkurrieren kĂśnnen.âcite-ref-empire-94-1[94]cite-ref-97[97]
Vor allem in Deutschland gab es auch einige kritische Stimmen. Lars-Olav Beier schrieb auf Spiegel Online: âTarantino beginnt mit totalem Stillstand â und nimmt danach langsam das Tempo heraus. Ohne jedes GefĂźhl fĂźr Timing walzt er seine Geschichte geschlagene 160 Minuten lang Ăźber die Leinwand.âcite-ref-98[98] Im selben Magazin hieĂ es drei Monate später jedoch: â[âŚ] in Inglourious Basterds findet sich die kaum ironisch gebrochene Feststellung, dass hier ein Meisterwerk zu bewundern sei â doch diesmal hat Quentin Tarantino mit dem visuellen Gedächtnis eines Elefanten, der Subtilität einer Dampfwalze und seiner aufrichtigen Leidenschaft fĂźr das Weltkino tatsächlich etwas geschaffen, von dem nach dem Abspann weit mehr als die Summe der einzelnen Teile bleibt.â
Laut Tobias Kniebe von der SĂźddeutschen Zeitung enthält der Film viel mehr tiefere Wahrheiten als zunächst angenommen. âDa ist die Sprache als Waffe, zum Beispiel, die alle Sturmgewehre und Baseballschläger an Gefährlichkeit weit Ăźbertrifft. Die skalpschlitzenden âBasterdsâ, trotz ihrer Dominanz im Titel, kommen da nicht so gut weg â teilweise verliert sie der Film fast aus den Augen. Und wenn er nicht gerade selbst eine tolle Rede schwingen darf, friert das aufgesetzte Hillbillie-Grinsen in Brad Pitts Gesicht etwas unglĂźcklich fest. Umso mehr rĂźckt die Gewandtheit der anderen Darsteller, die fast alle mehrsprachig agieren, in den Vordergrund.â FĂźr Verena Lueken von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist der Film hingegen eher eine Enttäuschung, Ăźber weite Strecken jedenfalls: âDer irre Druck, unter dem Tarantino diesen Film gedreht hat, und die Eile haben den Film nicht dicht, sondern weitschweifig gemacht.âcite-ref-99[99]
Schon bevor die Dreharbeiten zu Inglourious Basterds begannen, stellte Tobias Kniebe von der SĂźddeutschen Zeitung fest: âAll die deutschen Historiker und Kommentatoren, die bei Tom Cruise und seinem doch sehr um Korrektheit bemĂźhten Stauffenberg schon wild nach Luft schnappten â die wird es bei Inglourious Basterds vor Schreck auf der Stelle zerreiĂen. Und vielleicht ist das genau der Plan.âcite-ref-s-ddeutsche-18-2[18] Die Feststellung wurde unter anderem in der Fachzeitschrift The Hollywood Reporter beziehungsweise in der Washington Post aufgegriffen.cite-ref-100[100]cite-ref-101[101]
Georg SeeĂlen sieht in Tarantinos Film âeine Rachephantasie, die sich um die historische Realität nicht kĂźmmert, weil fĂźr Tarantino sowieso schon immer das Kino die bessere Wirklichkeit war. Diese Unverschämtheit, die Geschichte einfach zu ignorieren, hat bislang noch kein Film gehabtâ.cite-ref-102[102]
Während er die Besetzung lobt und Tarantinos handwerkliche Meisterschaft anerkennt, resĂźmiert Jens Jessen in der Zeit, Tarantino missbrauche die Nazis âfĂźr eine Filmästhetik jenseits aller moralischen Absicht. Das kĂśnnte uns vielleicht noch egal sein. Aber das Schicksal der Juden wird damit auch missbraucht â und das sollte uns nicht egal sein. Das Brutalste des Films ist seine Leichtfertigkeit. Es ist ihm alles nur ein blutiger Scherz.âcite-ref-103[103]
International ergibt sich letztlich ein sehr gutes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes grĂśĂtenteils positive Besprechungen und ordnet den Film damit als âVerbrieft Frischâ ein.cite-ref-rotten-tomatoes-90-1[90] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel âGrundsätzlich Wohlwollendâ aus.cite-ref-metacritic-91-1[91]
Auszeichnungen und Nominierungen
Christoph Waltz erhielt 2009 fĂźr die Rolle des Hans Landa den Darstellerpreis der 62. Filmfestspiele von Cannes,cite-ref-104[104] 2010 den Oscar als Bester Nebendarsteller, den Golden Globe Award als Bester Nebendarsteller, den Screen Actors Guild Award und den British Academy Film Award als Bester Nebendarsteller sowie den deutschen Medienpreis Bambi in der Kategorie âFilm Internationalâ.
Der Film wurde zudem fĂźr die Goldene Palme nominiert, die wichtigste Auszeichnung der Filmfestspiele von Cannes.cite-ref-105[105]
Quentin Tarantino war mit diesem Film bei den Golden Globe Awards 2010 in den Kategorien Beste Regie, Bester Film (Drama) und Bestes Filmdrehbuch nominiert, konnte jedoch keine der begehrten Trophäen fßr sich gewinnen.
Der Film wurde in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch, Bester Nebendarsteller, Bester Schnitt, Beste Kamera, Bester Ton und Bester Tonschnitt fĂźr insgesamt acht Oscars nominiert.
2016 belegte Inglourious Basterds bei einer Umfrage der BBC zu den 100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts den 62. Platz. Insgesamt listet ihn They Shoot Pictures, Donât They? unter den angesehensten Werken der Filmgeschichte.cite-ref-tspdt-96-1[96] AuĂerdem steht er bei den Nutzern der Filmdatenbank IMDb auf Platz 68 ihrer Top 250 beliebtesten Filme.cite-ref-106[106]
Literatur
⢠Georg SeeĂlen: Quentin Tarantino gegen die Nazis. Alles Ăźber Inglourious Basterds. Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-86505-192-9.
⢠Quentin Tarantino: Inglourious Basterds: Das Drehbuch. Sammlung Luchterhand, ISBN 978-3-630-62179-1.
⢠Sabrina Geilert, Juliane Voorgang: âEs war einmalâŚâ historische Authentizität â Tarantinos Inglourious Basterds: eine filmische Absage an die Dominanz des Faktischen? Narrative Geschichtstransformationen durch Märchen und Märchenmotivik. In: Sonja Georgi u. a. (Hrsg.): Geschichtstransformationen. Medien, Verfahren und Funktionalisierungen historischer Rezeption. transcript, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-2815-9.
⢠Lara Waldhof: Umerzählen â Umwerten â Umwerfen. Geschichtsumschreibung in Das Leben ist schĂśn und Inglourious Basterds. In: Susanne Pedarnig, Lara Waldhof (Hrsg.): Filme Ăźber die Shoah. studia verlag, Innsbruck 2010, ISBN 978-3-902652-22-5.
⢠Robert von Dassanowsky (Hrsg.): Inglourious Basterds: A Manipulation of Metacinema. Continuum, New York / London 2012, ISBN 978-1-4411-3869-9.
⢠Eva C. Huller, Christoph Huber: Das Kino besiegt die Nazis â Quentin Tarantinos kontrafaktische Geschichtsinszenierung ,Inglourious Basterdsâ. In: Praxis Deutsch, 2012, 39, 236, S. 54â62, ISSN 0341-5279.
⢠K. Kazmaier: Quentin Tarantinos âşBilderstreitâš â Inglourious Basterds. In: dies.: Parodistische Konstellationen von Nationalsozialismus und Holocaust. GĂśttingen 2022. S. 381â418.
Weblinks
Commons
: Inglourious Basterds
â Sammlung von Bildern
⢠Inglourious Basterds bei IMDb
⢠Inglourious Basterds bei filmportal.de
⢠Vergleich der Schnittfassungen R-Rated â FSK 16 von Inglourious Basterds bei Schnittberichte.com
Einzelnachweise
cite-note-fsk-11. Freigabebescheinigung fĂźr Inglourious Basterds. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, August 2009 (PDF; PrĂźfÂnummer: 119 068 K).
cite-note-jmk-22. Alterskennzeichnung fĂźr Inglourious Basterds. JugendmedienÂkommission.
cite-note-33. â In der SS gab es keinen Dienstgrad âOberstâ, Landa steht im Rang eines SS-StandartenfĂźhrers, was dem Rang eines Obersts entspricht. Die englische Sprache hat keine Ăbersetzung fĂźr diese NS-Terminologie. Landa wird im Original als Colonel (deutsch âOberstâ) bezeichnet, in den deutschsprachigen Szenen mal als âOberstâ (von Bridget von Hammersmark und vom Soldaten in der 1. Szene), mal als âStandartenfĂźhrerâ (von Raine, Frederick und ihm selbst), in den franzĂśsischsprachigen als âcolonelâ und in der italienischsprachigen Szene als âcolonnelloâ. In der deutschen Synchronisation wird er durchweg als âOberstâ bezeichnet.
cite-note-44. â Cristina Nord: Hitler kaputt. JĂźdische Allgemeine vom 28. Mai 2009.
cite-note-55. â Dave Larsen: Tarantino champions kung fu film. In: Dayton Daily News. 14. Oktober 2001.
cite-note-66. â Celebrity Interview with Django Unchained director Quentin Tarantino (Memento vom 2. Dezember 2013 im Internet Archive)
cite-note-back-77. â Michael McKenna: Back to make another killing. In: The Courier-Mail. 4. Oktober 2003.
cite-note-88. â Dave Larsen: Quintessential Quentin. In: Dayton Daily News. 30. August 2002.
cite-note-beijing-99. â Rick Lyman: Tarantino Behind the Camera in Beijing. In: The New York Times. 5. September 2002.
cite-note-1010. â Mark Caro: Quentin Tarantino: Rearmed and dangerous. In: Chicago Tribune. 5. Oktober 2003.
cite-note-1111. â Anna Day: The coolest man in Hollywood. In: Daily Mirror. 10. Oktober 2003.
cite-note-1212. â Dylan Callaghan: Dialogue with Quentin Tarantino. In: The Hollywood Reporter. 10. Oktober 2003.
cite-note-1414. â Weinsteins take on Tarantinoâs âBastardsâ. In: The Hollywood Reporter. 9. Juli 2008.
cite-note-universal-1515. â Borys Kit: Universal, Weinstein Co. negotiating âBastardsâ. In: The Hollywood Reporter. 29. Juli 2008, abgerufen am 30. Juli 2008.
cite-note-dgap-news-1616. â DGAP-News: Studio Babelsberg AG: Quentin Tarantino dreht neuen Film mit Studio Babelsberg. In: Welt Online. 16. Oktober 2008, archiviert vom Original am 13. September 2008; abgerufen am 16. Oktober 2008.
cite-note-op-marburg-1717. â Deutschlandpremiere der Studio Babelsberg Produktion âInglourious Basterdsâ in Berlin. In: studiobabelsberg.com. 27. Juli 2009, abgerufen am 30. Mai 2021.
cite-note-s-ddeutsche-1818. â T. Kniebe: Eine Prozedur namens Skalpieren. In: SĂźddeutsche Zeitung. 13. August 2008, archiviert vom Original am 12. September 2008; abgerufen am 16. Oktober 2008.
cite-note-1919. â Weâve Got Quentin Tarantinoâs âInglourious Basterdsâ Script. In: New York Magazine. 7. August 2008, abgerufen am 15. Januar 2021.
cite-note-2020. â Tarantino, Quentin, Inglourious Basterds: A Screenplay, London 2009. ISBN 978-0-316-07035-5. Deutsche Ausgabe: Tarantino, Quentin, Inglourious Basterds: Das Drehbuch, MĂźnchen 2009. ISBN 978-3-630-62179-1.
cite-note-spiegel-2121. â "Tatort"-Kommissar spielt Hitler. In: Spiegel Online. 4. November 2008, abgerufen am 15. Januar 2021.
cite-note-2222. â Hollywood in Spandau â Brad Pitt zum ersten Mal vor der Kamera. In: Der Tagesspiegel. 20. Oktober 2008, archiviert vom Original; abgerufen am 3. Dezember 2022.
cite-note-2424. â Cannes: Inglorious Basterds Premiere. In: vip.de. Abgerufen am 30. Mai 2021.
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cite-note-2626. â Inglourious Basterds in der Online-Filmdatenbank
cite-note-2727. â Kino.de (Memento des Originals vom 24. April 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kino.de.
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cite-note-deck-3030. â Michael Fleming, Tatiana Siegel: Eli Roth on deck for âBastardsâ. In: Variety. 5. August 2008, abgerufen am 16. August 2008.
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